….WIRD FÜR DIE MEISTEN ALS IM MOMENT NOCH UNVORSTELLBARER SCHOCK WIRKEN. ES WIRD VON EINEM AUF DEN ANDEREN TAG LOSGEHEN:
«Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben».
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Die Schweiz steht hier gar an der Spitze. Lange geht das nicht mehr gut – meinen nun selbst die Reichen und Mächtigen. Einsichten, die apokalyptisch anmuten. «Die Weltwirtschaft schlittert in die schwerste Krise aller Zeiten.
Wir werden Volksaufstände, Verelendung, Ungerechtigkeiten, Willkür, Totalitarismus, Mangelerscheinungen erleben, die heute in unserer Spass- und Blödelgesellschaft unvorstellbar sind, die mit Brot und Spielen bei Laune gehalten wird. Die Krise wird mindestens zwei Jahrzehnte dauern.»
Das sagt nicht etwa Jean Ziegler an einem Weltuntergangskongress, nein, diese Worte stammen vom ehemaligen Banker Paul Feuermann. Er war knapp 30 Jahre lang im Finanzgeschäft, zuerst als Direktor von Privatbanken, dann als UBS-Manager. Gesagt hat er es im Gespräch mit den Autoren des heute vorgestellten Buches «Wie Reiche denken und lenken». Geschrieben wurde dieses 450 Seiten starke Übersichtswerk vom Soziologen Ueli Mäder zusammen mit zwei Koautoren.
Mäder beschäftigt sich seit Jahren mit der Reichen-Thematik. Eskalation von globalem Ausmass. «Wir haben eine grausam komplizierte Welt geschaffen und die wird es irgendwann sprengen. Aber dafür braucht es ein Gewitter», sagt zum Beispiel Moritz Suter, Crossair-Gründer und ehemaliger Swissair-Chef. Und sein Ziehsohn, André Dosé – der erste Chef der neugegründeten Swiss – wird noch präziser:
«Die heutige Situation weltweit mit diesem Gefälle wird früher oder später zu einer Eskalation führen, die ein globales Ausmass haben wird.» (tagesanzeiger.ch)
Quelle und Dank an: Honigmann











11. November 2010
Bewusstsein/Spiritualität/Religion, Gesellschaft, Manipulation