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Die Verschwörungstheorien von Gestern… sind die Realität von heute..

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“Viele Menschen werden die Neue Weltordnung hassen und werden sterben, bei dem Versuch dagegen zu protestieren“

H.G. Wells – in seinem Buch , “The New World Order”, 1940

(1)Wells ist auch heute noch bekannt durch seine zahlreichen Science-Fiction-Romane, wie z.B. Die Zeitmaschine (1895), Die Insel des Dr. Moreau (1896), Der Krieg der Welten (1898) oder deren Verfilmungen. Weniger bekannt jedoch ist sein politisches Wirken.

Wells wurde Ende des 19. Jahrhunderts in der neuen Labour Party tätig und kandidierte später auch für das britische Parlament. Er war Mitglied im britischen Empire-Club der “Koeffizienten”, in der sozialistischen “Fabian Society”, im PEN-Club und in zahlreichen malthusianischen Organisationen zur Geburtenkontrolle. Im Ersten Weltkrieg leitete er die Propagandaabteilung des britischen Geheimdienstes gegen Deutschland. Und da er sich schon 1901 mit neuen Militärtechniken wie dem Panzer beschäftigt hatte, wurde er bei der technischen Verbesserung von Kriegsgerät zu Rate gezogen, ebenso später im Zweiten Weltkrieg. Zusammen mit dem Experten für bakteriologische Kriegsführung, Sir Ray Jankester, gründete Wells die “British Science Guild”. Darüber hinaus war Wells jahrelang mit dem Spezialisten für chemische und biologische Kriegsführung, J.B.S. Haldane, eng befreundet. 1922 war er Delegierter Großbritanniens auf der internationalen Abrüstungskonferenz in Washington. Er arbeitete eng mit Winston Churchill zusammen und interviewte Lenin, Stalin und F.D. Roosevelt. In den USA, wo Wells im Weißen Haus mehrere Male zu Gast war, wurde das einflußreiche Magazin The New Republic nach Wells’ Utopie einer “Neuen Republik” benannt.

Wells Weltsicht lag ein tiefer Pessimismus zugrunde. Er war überzeugt, daß die Menschheit sich durch den fortwährenden wissenschaftlichen und technischen Fortschritt in einem alles vernichtenden Krieg selbst zerstören werde. Nur wenn eine kleine oligarchische Elite Wissenschaft und Technik, einschließlich der modernsten Waffentechnologien, unter ihre Kontrolle brächte, könnte in einem “Weltstaat” der Weltfrieden gesichert werden. H.G. Wells’ Version des Universalfaschismus hatte entscheidenden Einfluß auf die heute dominierenden Ideologien der Globalisierung und des Freihandels, des Ökologismus und des Neomalthusianismus, der nuklearen Abschreckung und des Kampfes der Kulturen.

1901 veröffentlichte Wells erstmals in seiner Schrift Antizipierungen der Wirkung des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts auf das menschliche Leben und Denken sein Konzept der “Offenen Verschwörung” zur Schaffung eines “Weltstaats mit einheitlicher Sprache und einheitlicher Herrschaft”, den er die “Neue Republik” nannte.

Das Ziel der “Offenen Verschwörung” ist, das grundlegende Ideen- und Wertesystem des demokratisch und republikanisch verfaßten Nationalstaates und seiner Bürger durch das eines imperialen Weltstaates und seiner Untertanen zu ersetzen. Das Denken und die Moral in den Köpfen und Herzen der Menschen soll in solcher Weise kontrolliert, verändert und gelenkt werden, daß sie sogar “freiwillig” die Neue Weltordnung der “Offenen Verschwörung” wünschen. Die “Offene Verschwörung” ist eine von den Ideen her erkennbare, vernetzte Struktur von privaten und öffentlichen Personen und Institutionen, die sich – parallel zu den legitimen staatlichen Institutionen – zum Staat im Staate entwickeln soll, um diesen schließlich abzuschaffen und eine “Weltregierung” zu errichten. In den Antizipierungen schreibt Wells:

“Ich glaube, die Offene Verschwörung wird zunächst als eine bewußte Organisation intelligenter und wahrscheinlich in einigen Fällen reicher Männer erscheinen, als eine Bewegung mit ausgeprägten sozialen und politischen Zielen, die zugestandenermaßen den größten Teil des bestehenden Apparates der politischen Kontrolle ignoriert, oder ihn als beiläufiges Werkzeug zum Erreichen dieser Ziele nutzt.”

Nach Wells soll die zunächst nur sehr lose organisierte Bewegung der “Offenen Verschwörung” nach und nach den Charakter eines fließenden Systems von Konzernen, Universitäten und militärischen Diensten entwickeln, die sich “wie ein Staat verhalten… eine Art offene Geheimgesellschaft… eine zwanglose und offene Freimaurerei. Auf allen erdenklichen Wegen werden sie den Apparat der vorgeblichen Regierung beeinflussen und kontrollieren.”

Die politisch-sozialen Ziele der “Offenen Verschwörung” haben einen ausschließlich darwinistisch-neomalthusianischen Charakter. Das herrschende ethische System der “neuen Republik” soll in erster Linie das Vorzügliche, das Leistungsfähige und das Schöne im Menschen hervorbringen: einen schönen und starken Körper, einen klaren und mächtigen Geist und ein wachsendes Wissen. Was oberflächlich betrachtet zunächst als human erscheint, entpuppt sich jedoch als menschenverachtendes System der “natürlichen Auslese”, in dem nur der Stärkere überlebt. Wells fordert, das Minderwertige, das Armselige und Häßliche und das Bestialische zu töten:

“Für eine große Zahl von nichtswürdigen und dummen Kreaturen, angstgetrieben, hilflos und nutzlos, unglücklich, oder hassenswert glücklich in verkommener Schmach, kraftlos, häßlich, untauglich, geboren aus ungezügelter Wollust, wachsend und sich vermehrend durch bloße Unmäßigkeit und Dummheit, werden die Männer der Neuen Republik wenig Mitleid und noch weniger Wohlwollen haben.”

Der kosmopolitische Imperialist

H.G. Wells ließ nicht den geringsten Zweifel daran, daß der Vorläufer des neuen Weltstaates das britische Empire ist. 1902 wurde er Mitglied eines 14köpfigen Eliteclubs mit dem Namen “Koeffizienten”. Zu ihm gehörten die späteren Minister der Liberalen Regierung im Ersten Weltkrieg Richard B. Haldane, Lord Robert Cecil, Lord Edward Grey und der “britische Rassenpatriot” Lord Alfred Milner. Die totalitären Sozialisten Beatrice und Sydney Web von der “Fabian Society” und W.S. Hewins und W.P. Reeves, Direktoren der von den Fabiern gegründeten London School of Economics (LSE), nahmen ebenfalls an den Sitzungen teil. Außerdem saßen die Geopolitiker Leo Amery und Halford Mackinder mit in der Runde. Lord Bertrand Russell stand H.G. Wells in dem Kreis am nächsten. Aus dieser Gruppe wurde später der British Roundtable (Cliveden Set) gebildet, der aus seiner Unterstützung für Adolf Hitler keinen Hehl machte. Die heute maßgeblichen geopolitischen “Denkfabriken” der anglo-amerikanischen Politik – das Royal Institute for International Affairs (RIIA) in London und der Council on Foreign Relations (CFR) in New York – sind aus diesem Roundtable hervorgegangen.7

Politischer Orientierungspunkt für den Koeffizienten-Club – darüber wachte Lord Alfred Milner, der erste Verwalter des Cecil-Rhodes-Trusts – war Lord Cecil Rhodes’ Testament von 1877. Rhodes hatte verfügt, “einen Trust zu gründen für die Errichtung, Förderung und Entwicklung einer Geheimgesellschaft, deren wahres Ziel und wahrer Zweck die Ausdehnung der britischen Herrschaft über die ganze Welt ist… die Besetzung des gesamten afrikanischen Kontinents, des Heiligen Landes, des Euphrat-Tals, der Inseln Zypern und Candia (römischer Name der Insel Kreta), von ganz Südamerika, der Inseln im Pazifischen Ozean, soweit sie noch nicht in britischem Besitz sind, des gesamten Malaiischen Archipels, der Küsten Chinas und Japans durch britische Siedler und endlich die Rückeroberung der Vereinigten Staaten von Amerika als integraler Bestandteil des britischen Empire. Die Konsolidierung des gesamten Empire… die Grundlegung einer derartig großen Macht, die Kriege unmöglich macht und die besten Interessen der Menschheit fördert…”

Die Verwirklichung dieser Ziele schien damals allerdings in weite Ferne gerückt zu sein. Die “Lincoln-Revolution” von 1861-76 hatte die USA zur wirtschaftlich mächtigsten und technologisch entwickeltsten Industrienation der Welt gemacht. Das Erfolgsmodell des Amerikanischen Systems der politischen Ökonomie verbreitete sich über den ganzen Globus. Die Meiji-Restauration leitete die industrielle Revolution in Japan ein. Frankreich, Deutschland, Russland und China unternahmen gemeinsame Anstrengungen, den gesamten eurasischen Kontinent durch Eisenbahnen infrastrukturell zu erschließen und einer industriellen Entwicklung nach amerikanischen Modell zuzuführen. Die globale Vormachtstellung des britischen Empire war dadurch existentiell bedroht. Unter den Lords des Empire breitete sich Panik aus.

H.G. Wells, der sich inzwischen als “kosmopolitischer Imperialist” fühlte, wollte unter allen Umständen das Empire und dessen Wirtschaftssystem des Freihandels retten. Er schlug vor, keine größere Selbständigkeit der Kolonien mehr zuzulassen. Die Gründung Südafrikas und Rhodesiens z.B. verurteilte er:

“Ich dachte, es wäre besser gewesen, Südafrika vereint und als Teil eines großen weltweiten Systems zu halten, als zwei engstirnigen Republiken zu erlauben, die Lebenskraft der Kaffir [Bantu-Völker] und den Reichtum an Mineralien einer großen Region zu monopolisieren, die der ganzen Menschheit nützen sollten. Ich habe Nationalismus niemals für eine plausible Rechtfertigung dafür gehalten, große Gebiete potentiellen Reichtums zu sterilisieren, nur weil rückständige Völker gerade dort lebten. Die ganze Erde gehört der ganzen Rasse. “Der ganzen Rasse” bedeutete selbstverständlich “dem britischen Empire”, das diese Gebiete als seinen alleinigen Besitz ansah.

Viel wichtiger jedoch als die bloße Verteidigung des bestehenden Kolonialbesitzes war für Wells seine Strategie der “offenen Hand”: Das Empire sollte durch Verschmelzung mit anderen Großmächten zu einem Weltstaat ausgedehnt werden. “Die Idee einer eventuellen Verschmelzung des Empire mit anderen Mächten zu einer umfassenden Weltkontrolle, tauchte tatsächlich regelmäßig auf”, erinnerte sich Wells später an die Gespräche im Koeffizienten-Club. “Wir hatten einen Pool im Kopf. Das Empire wurde als friedfertiger Vorläufer eines praktischen Weltstaates betrachtet. Unsere ,Rohstoff’-Besitzungen wurden als Teil des gemeinsamen Besitzes des Menschengeschlechts, als unsere Beteiligung am Trust gesehen; unsere Marine als Weltpolizei, die zuletzt so entnationalisiert wäre wie die Templer-Ritter.”

1928 stellte Wells in seiner bereits erwähnten Schrift Die Offene Verschwörung – Entwurf für die Weltrevolution ausführlich dar, wie die umfassende Weltkontrolle des neuen “friedfertigen Weltstaates” aussehen und wie sie durch die Methoden der “Offenen Verschwörung” verwirklicht werden sollte. Seine damaligen Pläne sind im Laufe der letzten Jahre bereits in erschreckendem Umfang Wirklichkeit geworden.

(2) Die Financial Times, eine der angesehensten und meistgelesenen Zeitungen auf der Welt, veröffentlichte einen Leitartikel in dem offen die Agenda für die Schaffung einer Weltregierung basierend auf antidemokratischen Prinzipien eingestanden wird.

Es wird eingeräumt dass der Begriff “Global Governance” lediglich ein Euphemismus ist für die Bewegung hin zu einer zentralisierten Weltregierung. Wir warnen seit Jahren vor den Plänen der Elite, globale Macht zu zentralisieren und nationale Souveränität weltweit zu zerstören.

In den 1990er Jahren wurden all jene die vor den Schritten hin zu einer Weltregierung warnten, von den Medien und der Unterhaltungsindustrie meist mit rechtsgerichteten Spinnern in einen Topf geworfen. Jetzt wird uns die Agenda vor die Nase gehalten.

Ein haarsträubender Leitartikel von dem führenden Kommentator für außenpolitische Angelegenheiten der Financial Times Gideon Rachman mit der Überschrift ‘And now for a world government’ legt den Plan für eine Weltregierung dar und wie dieser Plan mit irreführender Rhetorik und Euphemismen beworben wird um die Leute nicht zu alarmieren.

“Zum ersten Mal in meinem Leben denke ich dass die Formierung einer Art von Weltregierung plausibel ist,” schreibt Rachman und zitiert die Finanzkrise, “globale Erwärmung” und den “globalen Krieg gegen den Terror” als drei große Vorwände um diese Weltregierung einzuführen.

Rachman schreibt dass “Global Governance” viel früher eingeführt werden könnte als die meisten erwarten und dass Präsident Barack Obama bereits seinen Wunsch nach einem Erreichen dieses Ziels ausgedrückt hat.

Er bezieht sich auf Obamas Kreis an Beratern, der Strobe Talbott beinhaltet, welcher 1992 sagte: “Im nächsten Jahrhundert werden Nationen wie wir sie kennen obsolet sein; alle Staaten werden eine einzige globale Authorität anerkennen. Nationale Souveränität war letztendlich keine so gute Idee.”

Rachman räumt anschließend ein dass der abstraktere Begriff “Global Governance,” der häufig von den obersten Globalisten wie David Rockefeller benutzt wird um die Vorwürfe abzuschmettern dass eine zentralisierte Weltregierung die wahre Agenda ist, nichts weiter als ein Trick ist, “beruhigende Worte” die verwendet werden um Leute im konservativen Amerika davon abzuhalten, “zu ihren Waffen zu greifen”.

“Aber manche europäischen Denker denken dass sie erkennen, was vor sich geht, “

sagt Rachman.

“Jacques Attali, ein Berater vom französischen Präsidenten Sarkozy, argumentiert: ‘Global governance ist nur ein Euphemismus für Weltregierung.’”

Soweit es ihn betrifft, kann eine Form der Weltregierung nicht früh genug kommen. Mr. Attali glaubt dass der “Kern der internationalen Finanzkrise ist, dass wir globale Finanzmärkte haben und keine globale Rechtsstaatlichkeit.”

Rachman erläutert weiterhin wie die ersten Schritte hin zu einer offiziellen Weltregierung aussehen würden; u.a. die Schaffung eines “gesetzlich bindenden Klimawandel-Abkommens welches unter der Schirmherrschaft der UN verhandelt wird und die Schaffung einer 50.000 Mann starken UN-Friedenstruppe.”

“Eine ‘Weltregierung’ würde viel mehr als Kooperation zwischen den Nationen beinhalten.”

“Es wäre ein Gebilde mit staaten-ähnlichen Charakteristiken, gestützt von einem Gesetzeswerk. Die Europäische Union hat bereits eine kontinentale Regierung für 27 Länder aufgezogen, was ein Vorbild sein könnte. Die EU hat einen obersten Gerichtshof, eine Währung, tausende Seiten Gesetze, einen großen öffentlichen Dienst und die Befugnis, militärische Streitkräfte einzusetzen.”

“Also ist, wie es scheint, alles vorhanden. Zum ersten Mal seit der Homo Sapiens begonnen hatte, an Höhlenwände zu malen, gibt es ein Argument, eine Gelegenheit und einen Weg um ernsthafte Schritte zu machen hin zu einer Weltregierung,” schlussfolgert Rachman und gibt dann zu, dass dieser Prozess “langsam und schmerzhaft werden wird.”

(1) http://spedr.com/1jn3l

(2) http://spedr.com/1p7po

Quelle: www.yoice.net

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Wer sich sagt, dass er seine Ziele erreichen kann, wird unweigerlich Erfolg haben.
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