Nach einer Studie die in den USA durchgeführt wurde, gibt es wahrscheinlich rund eine Million falscher ADHS-Diagnosen bei Kindern. Die Arzneimittelkosten (Psychopharmaka) dadurch werden auf 320 bis 500 Millionen Dollar beziffert! Die Wissenschaftler meinen außerdem, dass die Langzeitwirkungen bei Kindern die mit diesen Psychopharmaka behandelt werden, noch nicht erforscht sind.
„Man verkauft Psychopharmaka, indem man psychische Krankheiten verkauft.”
Carl Elliot, Bioethiker, University of Minnesota
Diese Studie ist schon erschreckend, aber wenn wir mal daran denken, dass es die “Krankheit” ADHS in Wirklichkeit gar nicht gibt, nimmt diese Geschichte schon ganz andere, furchtbare Dimensionen an. Der Stempel ADHS, der den Kindern zunehmend aufgedrückt wird und die damit einhergehende Verabreichung von Psychopharmaka, ist ein Seelenmord unserer Kinder. Wir rauben unseren Kindern damit eine lebenswerte Zukunft, machen sie zu körperlichen und geistigen Krüppeln und Abhängige der Pharmaindustrie!
Kurze Geschichte zu ADHS und Ritalin: (mehr unter buergerstimme.com)
Um 1944 synthetisierte der Chemiker Leandro Panizzon die Substanz Methylphenidat. Seine Frau Rita probierte dieses Mittel und erlebte eine belebende Wirkung. So nahm sie es gelegentlich ein, z.B. vor dem Tennisspielen. Ihr Mann Leandro Panizzon benannte die Substanz sobald nach seiner Frau: Ritalin
Ritalin war also geboren – Definition ADHS gab es zu dieser Zeit aber noch nicht.
Das Mittel Ritalin wurde Menschen mit Depressionen, chronischer Müdigkeit und Verwirrungen (im Alter) verschrieben. In den 60er Jahren testete der Psychologe Keith Conners den Wirkstoff Methylphenidat zusammen mit einer verwandten Substanz an Schülern. Dabei wurde eine Besserung bei Schülern mit Lernschwierigkeiten festgestellt. Außerdem wurden die Schüler durch dieses Mittel umgänglicher, d.h. aggressives Verhalten nahm stark ab und sie wurden leichter lenkbar. (Die Kinder müssen leicht lenkbar sein – darum geht es.)
Nach den Tests von Keith Conners an Kindern, wurden in den USA weitere Versuche mit diesem Mittel durchgeführt. Ritalin wurde als “Wundermittel” bezeichnet, es war nur noch nicht klar definiert bei welchen Symptomen man dieses Medikament einnehmen sollte. Also wurde dann die Diagnose durch die Therapie festgelegt.
Pharmaunternehmen “empfahlen” Ritalin nun zuerst bei der Diagnose von “funktioneller Verhaltensstörung“. Das war aber noch zu ungenau und wurde dann in “minimale zerebrale Dysfunktion” umbenannt. 1987 führte dann der amerikanische Psychiatrieverband die Diagnosestellung mit dem Kürzel ADHS ein. Das bedeutet, es wurden ein paar Symptome, bzw. unerwünschte “Erscheinungen” (wie eben Hyperaktivität) bei Menschen zusammengefasst, die als die “Krankheit” ADHS diagnostiziert werden. Seit dem erlebte ADHS einen echten Boom, denn die Pharmaindustrie leistete ganze “Aufklärungsarbeit” an Schulen, in Kindergärten, bei Ärzten, Psychologen, usw…
Es sind also alle Kinder krank, die hyperaktiv sind, sich schlecht benehmen, nicht ruhig sitzen bleiben können, Konzentrationsschwierigkeiten und Lernstörungen haben, usw. All diese Problemchen werden dann mit Psychopharmaka gelöst, die das Gehirn des Kindes verändern und es von diesen Drogen abhängig machen.
Nach den Ursachen wird überhaupt nicht gefragt. Warum ist ein Kind hyperaktiv? Warum hat es Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und die Schulaufgaben zu lernen? Anstatt diese Ursachen anzugehen, die in der falschen Ernährung liegen können oder an Bewegungsmangel, zu viel Fernsehen, schlechte Erziehung, destruktive Familienverhältnisse, oder das ein Kind nun mal einfach anders ist als die anderen, werden den Kindern wesenszerstörende Drogen verabreicht – um sie leichter lenkbar zu machen.
Was ist das für eine krankhafte, perverse Denkweise unserer sogenannten Psychiater und Mediziner!? Was sind das für Eltern die solche Dinge nicht hinterfragen und so etwas zulassen?! Ich weiß, viele Eltern sind hilflos und wissen nicht weiter. Wissen nicht, wie sie mit ihrem Kind umgehen sollen, das total durchdreht. Aber diese Probleme zu überdecken, in dem man dem Kind die Seele raubt, anstatt die Ursache zu ergründen, ist definitiv ein Weg in eine katastrophale, nicht lebenswerte Zukunft.
Die ADHS-Diagnose
Quelle: adhs-kritik.de
ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Diese so genannte Störung wird im Diagnosehandbuch der Psychiatrie – im Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen – beschrieben, die Hyperaktivitätsstörung ergibt sich aus einer Liste von insgesamt 9 Symptomen:
„Hyperaktivität:
- a) zappelt häufig mit Händen oder Füßen oder rutscht auf dem Stuhl herum,
- b) steht in der Klasse oder in anderen Situationen, in denen Sitzenbleiben erwartet wird, häufig auf,
- c) läuft häufig herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein
- subjektives Unruhegefühl beschränkt bleiben),
- d) hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu beschäftigen,
- e) ist häufig „auf Achse“ oder handelt oftmals, als wäre er/sie „getrieben“,
- f) redet häufig übermäßig viel;
Impulsivität:
g) platzt häufig mit den Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist,
h) kann nur schwer warten, bis er/sie an der Reihe ist,
i) unterbricht und stört andere häufig (platzt z.B. in Gespräche oder in Spiele anderer hinein).”
Quelle: Saß, Henning u.a.: Diagnostische Kriterien des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen DSM-IV. Göttingen 1998, Seite 63.
Tauchen sechs oder mehr dieser insgesamt neun Symptome in einem Zeitraum
von 6 Monaten beständig auf, dann gilt dies als Krankheit mit dem Namen
ADHS. Diese Symptome müssen „… in einem mit dem Entwicklungsstand des
Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmaß vorhanden
gewesen“ (Ebd. S.63.) sein.
Das DSM erschien erstmals im Jahre 1952, heute wird mit der 4. Auflage gearbeitet, die abgekürzt mit DSM-IV bezeichnet wird.
Mehr Infos unter adhs-kritik.de und rainer-pagel.de
Anstieg der Psychopharmaka-Verkäufe (Methylphenidat)

Quelle: BfArM, Bundesopiumstelle
Unsere Kinder haben also kaum noch die Chance, NICHT als ADHS abgestempelt zu werden! Wenn es nach dem DSM-IV geht ist jeder, absolut JEDER Mensch krank. Viele wissen es nur noch nicht.












26. August 2010
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