Wetten, dass der Absturz kommt? Aufschwung hier, Aufschwung dort, die Kurven zeigen Richtung Norden. Allerdings nur die durch Regierung und Medien gefälschten Kurven. Die Frage ist schon längst nicht mehr, ob bald alles zusammenbricht, sondern nur noch wann und nach welchem Ereignis. Lediglich ganz hart
gesottene Systemjünger halten das alles für unmöglich und Schwarzmalerei. Nun, ob diese auch eine Wette abschließen würden? Ein Leser aus Österreich schrieb mir folgendes:
Wetten, dass…? Ich habe unlängst mit einem Freund von mir folgende Wette abgeschlossen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass dieser Freund ein überaus systemhöriger bzw. realitätsverweigernder Zeitgenosse ist – er befindet sich damit aber in einem guten Umfeld, da wahrscheinlich ca. 95 Prozent der Bevölkerung genau dasselbe sind, nämlich Herdentiere. Es ist schließlich immer am bequemsten, wenn man gerade mit der Masse mitschwimmt… mal sehen, wie lange noch.
Er hat mit seinem Freund konkret folgende Wette abgeschlossen:
Ich wette, dass sich bis spätestens 31.12.2012 die Wirtschaftskrise massiv zuspitzen* wird, sodass sie für jeden einzelnen Bürger spürbar sein wird. Wetteinsatz: eine Gulaschdose oder etwas Ähnliches in einer Dose (kein Katzen- oder Hundefutter!): Derzeitiger Wert eines “Dosenfutters”: ca. 1-2 Euro Wert bei tatsächlicher Krise und Hungersnot: unbeschreiblich, weil magenfüllend Der Verlierer der Wette hat die Dose zu spendieren. Diese wird am 1.1.2013 feierlich gemeinsam verzehrt (falls die dann herrschenden Umstände das noch zulassen). * Definition von “massiv zuspitzen”:
- Arbeitslosenquote in den westlichen Ländern (USA, EU) bei mindestens 30% (jeder 3. wird arbeitslos sein)
- Sparguthaben werden massiv abgewertet – evtl. mit Einführung einer neuen Währung
- Die Staatsanleihen werden “crashen” inklusive des Aktienmarktes
- Flucht des restlichen Kapitals in Rohstoffe und andere Realgüter (Lebensmittel, Gold, …)
- Bankencrashs in großem Umfang, “Bank Runs” (die Leute werden verzweifelt versuchen, ihr sauer Erspartes von der Bank zu holen – viele werden vor verschlossenen Türen stehen)
- Massive Pleiten vieler Klein- und Mittelbetriebe, aber auch große Unternehmen werden Federn lassen
- Chaos in Städten (auf dem Land ist die Versorgungssituation besser); bürgerkriegsähnliche Zustände – “Food Riots”, Plünderungen von Super-Märkten und anderen Geschäften
Ob es wirklich noch 2 Jahre dauern wird, bis diese Zustände erreicht sind? Sobald der Knall kommt, geht es nämlich innerhalb von Tagen so rapide bergab, dass bereits nach einem Monat katastrophale Zustände herrschen können. Dazu braucht es keine Jahre. Der Leser stellt zudem die Frage, ob wir einen “ehrlichen” Crash bzw. Reset des Systems erleben werden oder ob sich die Elite evtl. mit “höherer Gewalt” herausreden wird:
Für 2012 erwartet die NASA die stärkste Sonnenaktivität seit der Aufzeichnung solcher Daten:
Dann könnte die “Elite” immer noch sagen “das System hätte funktioniert, aber leider haben uns die Naturgewalten (Sonne usw.) einen Strich durch die Rechnung gemacht und deshalb ist es kollabiert”. Der Crash ist meiner Meinung nach vorprogrammiert – mit oder ohne Sonne…
Es ist wirklich beeindruckend, was sich inzwischen in der Medienlandschaft abspielt und wie darauf die Bevölkerung reagiert – nämlich scheinbar gar nicht. Der Spiegel schrieb am 16.11.2009:
Trotz besserer Auftragslage Deutsche Industrie baut massiv Stellen ab Die deutsche Wirtschaft erholt sich langsam, die Auftragslage wird besser. Dennoch baut die deutsche Industrie massiv Stellen ab, besonders im Maschinenbau und in der Autoindustrie fallen Jobs weg. Das Job-Minus ist so groß wie seit 1995 nicht mehr.
Na sowas, es geht aufwärts und dennoch gehen die Stellen flöten? Selbst den Banken geht es trotz der gesetzlich legitimierten Fälschung ihrer Bilanzen so schlecht, dass man um Schonfrist bittet – die Welt dazu am 16.11.2009:
Neue Bankregeln Ackermann bittet Bundesregierung um Schonfrist Die Vorstandschefs aller Bankgruppen in Deutschland verlangen von der Politik einen Aufschub: Die härteren Regeln für Banken – wie Mindestanforderungen an das Eigenkapital – sollen erst später greifen. Sonst, so warnen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und andere, drohe eine Kreditklemme.
Hierbei sind sich die Zocker-Brüder offenbar alle einig, wenn von “allen Bankengruppen” die Rede ist. Was heißt das konkret? Die bereits erlaubten Bilanzlügen reichen nicht mehr aus, um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern, man benötigt weitere Tricks, Unmengen an Geld und versucht Zeit zu gewinnen. Selbst unsere Freunde im Land der unverschämten Möglichkeiten fangen gezwungenermaßen an, umzudenken. Im Handelsblatt war am 17.11.2009 davon die Rede:
Amerikaner sparen auf Gedeih und Verderb Die alte Konsumfreude ist nicht in Sicht. Auch wenn die Rückkehr der Verbraucher zu ihrer bekannten Einkaufslaune noch so sehr herbeigesehnt wird – die Anzeichen verdichten sich, dass die US-Wirtschaft auf absehbare Zeit nicht damit rechnen kann. Dafür sprechen nicht nur die am Montag bekannt gewordenen Einzelhandelsumsätze, die kurz vor der wichtigen Weihnachtssaison auf niedrigem Niveau stagnieren. [...] Einer Umfrage der Großbank HSBC vom September zufolge müssen 61 Prozent aller Amerikaner im Falle eines Jobverlustes auf Ersparnisse zurückgreifen, die gerade einmal drei Monate reichten. Fast 40 Prozent hätten demnach nicht einmal Reserven, um länger als einen Monat über die Runden zu kommen.
Die Sparquote war hierzulande zwar immer deutlich höher als in den USA, aber das hat sich in den letzten Jahren auch bei uns drastisch verändert. Viele Produkte wurden auf Pump gekauft, weil gar kein Kapital mehr vorhanden ist. Wir sind ja ein Volk der Lebensversicherungs-Sparer, doch diese “Anlagen” sind inzwischen zumeist gar nicht mehr das Papier wert, auf dem sie stehen. Insofern dürfte die Lage sich auch bei uns sehr schnell zuspitzen, da den Privathaushalten Ersparnisse für schlechte Zeiten schlicht fehlen. Das Geld ist fast vollständig für den Luxus-Konsum draufgegangen. Dank dichtestem Sozialversicherungs-Netz gibt es einen Ersatzpuffer, allerdings besteht diese Sicherheit nur aus bedrucktem, buntem Papier mit Zahlen drauf. Es ist keine wirkliche Sicherheit, sondern eine Zeitbombe. Im Moment läuft es also alles noch irgendwie. Geld wird gedruckt, bis der Arzt kommt. Ich vermute allerdings, dass am Ende kein Arzt kommen wird. Im Manager-Magazin stand am 17.11.2009 zu lesen:
Die EZB, davon dürfen wir also getrost ausgehen, schöpft weiterhin aus dem Vollen, wird auch in den nächsten Monaten Geld fast zum Nulltarif (derzeitiger Zinssatz: 1 Prozent) an die Banken verteilen. Genauso wie die amerikanische Notenbank (derzeitiger Zinssatz: 0 Prozent): Geld, Geld, Geld im Überfluss. Dazu kommen dann noch die unzähligen Schuldenmilliarden aus den öffentlichen Haushalten, für Konjunkturprogramme und expansiv gefahrene Budgets.
Die folgende Einschätzung im selben Artikel des Manager-Magazins soll uns nun auch noch als Schuldige beschämt zu Boden schauen lassen:
Vielleicht wäre es ganz angebracht, wenn wir mal bei uns selbst anfangen würden, statt immer nur die da oben verantwortlich zu machen. Ja, wir alle sind es, die diese Blase mit produzieren – als Teile einer Gesellschaft, die keine Phasen des Innehaltens und der Neuorientierung mehr zulässt. Die ohne ständig steigendes Sozialprodukt aus den Fugen gerät. Einer Gesellschaft, in der das Wort “Wachstum” zur meist gebrauchten Metapher in den Reden der Politiker und Manager aufgestiegen, zu einer Art Religionsersatz geworden ist. Gierig sind eben nicht allein die Banker, maßlos nicht allein die Politiker. Gierig und maßlos sind wir alle.
Ist es wirklich die Gier des kleinen Mannes, die zu diesen gigantischen Schuldenblasen geführt hat? Das ist absolut lächerlich, aber wenn man frühzeitig genug damit beginnt, dies den Menschen einzureden, dann glauben sie irgendwann daran, als hätte es noch nie eine andere Erklärung gegeben – das ist absolut vergleichbar mit der CO2-Lügensekte. Damit wird der Weg in Richtung Währungsschnitt, Geldentwertung, Hyperinflation und einem zukünftig völlig bargeldlosen Währungssystem freigemacht. Man wird uns dann später weismachen wollen, dass wir alle ja durch unsere Zügellosigkeit allein schuld daran waren, dass am Ende alles zusammengebrochen ist. Die armen Banken wollten das zwar immer verhindern und unser System retten, aber das ist ihnen einfach nicht gelungen. Zu groß war unsere persönliche Gier. Daher ist es auch mehr als gerechtfertigt, dass wir, die bösen gierigen Steuerzahler, in Zukunft noch viel mehr zur Kasse gebeten werden und selbstverständlich mit unserem Geld auch die Banken retten müssen. Das wäre ja nochmal schöner, aber warten wirs ab, genau auf diese Schiene wirds hinauslaufen. Denn wer sich schuldig fühlt, stellt keine Ansprüche, sondern wird brav Abbitte leisten und demütig alles tun, damit er sein Verschulden wieder irgendwie gutmachen kann. Armes Deutschland. Quelle: wahrheiten.org











30. November 2009
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